
Siraitia grosvenorii
Luo Han Guo.
Die Frucht hinter Monkura. Seit Jahrhunderten in Asien bekannt. In Europa gerade erst entdeckt.
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Geschichte
Benannt nach buddhistischen Mönchen.
Der Name Luo Han Guo (wörtlich „Frucht des Arhats") verweist auf buddhistische Mönche (Luohan), die die Frucht in den Bergen Südchinas kultivierten. Erste schriftliche Erwähnungen stammen aus dem 13. Jahrhundert.
In der Provinz Guangxi galt Luo Han Guo als Symbol für ein langes Leben. Sie wurde getrocknet, als Tee aufgekocht und in der Küche verwendet, nicht als Süßungsmittel im westlichen Sinne, sondern als alltägliches Lebensmittel.
Der englische Name Monk Fruit ist die direkte Übersetzung des chinesischen Namens.

Traditionelle Chinesische Medizin
Luo Han Guo in der TCM.
In der traditionellen chinesischen Medizin wird Luo Han Guo seit Jahrhunderten als Lebensmittel eingesetzt. Klassische Texte beschreiben die Frucht als erfrischend und klärend, besonders geschätzt bei trockenem Klima.
Traditionell wurde sie als Tee zubereitet: die getrocknete Frucht kurz aufgebrochen, mit heißem Wasser übergossen und über mehrere Minuten gezogen. Diese Zubereitungsform ist die direkte Vorläuferin des modernen Mönchsfrucht-Aufgusses.
In Guangxi ist Luo Han Guo bis heute ein Alltagsprodukt: in lokalen Märkten, Teeküchen und Haushalten. Kein Trend. Tradition.
Anbau
Die Berge von Guangxi.
Mönchsfrucht gedeiht ausschließlich unter sehr spezifischen Bedingungen: kühle Bergnächte, warme Tage, hohe Luftfeuchtigkeit und kein direktes Mittagslicht. Genau diese Bedingungen finden sich im Hochland der Provinz Guangxi auf Höhen zwischen 1.000 und 1.400 Metern.
Das Guangxi-Hochland gilt als die einzige Region der Welt, in der Mönchsfrucht in kommerziellem Maßstab kultiviert wird. 98 % der globalen Produktion kommt aus diesem geografisch kleinen Gebiet, was die Frucht zu einem der am engsten an eine einzige Region gebundenen Rohstoffe der Welt macht.
Klima & Boden
Ernte
Die Wissenschaft
Warum Mönchsfrucht anders süßt.
Die Süße der Mönchsfrucht stammt nicht aus Zucker, sondern aus einer Gruppe natürlicher Verbindungen namens Mogrosiden (Triterpenglykoside, die in der Schale und im Fruchtfleisch der Luo Han Guo vorkommen).
Das bekannteste davon ist Mogroside V, das bis zu 250-mal intensiver süßt als Haushaltszucker. Weil Mogroside keine Zucker und keine Zuckeralkohole sind, unterscheidet sich das Geschmacksprofil grundlegend von Stevia oder Erythrit.

Rohstoff
Reiner Rohstoff. Sonst nichts.
Die frische Mönchsfrucht enthält natürliches Vitamin C und eine Reihe bioaktiver Verbindungen. Da die frische Frucht nicht direkt verzehrt wird, wird sie traditionell verarbeitet.
Monkura verwendet einen konzentrierten Mönchsfrucht-Aufguss: goldgelb, dickflüssig, ohne Füllstoffe, ohne Trägerstoffe, ohne Wasser.
Was zählt: eine einzige Zutat, deren Herkunft und Verarbeitung vollständig nachvollziehbar sind.
Herstellung
Von der Frucht zum Tropfen.
Zwischen der geernteten Mönchsfrucht in den Bergen Guangxis und dem ersten Tropfen in deinem Kaffee liegen fünf präzise Schritte.
Ernte
Trocknung
Wasseraufguss
Filtration
Konzentration
Warum jetzt
Bekannt seit Jahrhunderten. Neu bei uns.
Mönchsfrucht ist in Asien kein Trend. Sie ist Tradition. In Europa ist sie schlicht unbekannt, weil der Markt hier zuerst mit Stevia, Erythrit, Xylit und Süßstofftabletten vertraut wurde.
Keiner der großen Supermärkte führt sie bislang. Genau das ist das Ziel von Monkura: die Mönchsfrucht in Europa bekannt zu machen und sie in eine Form zu bringen, die zu uns passt. Klar erklärt, rein, täglich nutzbar, ohne die Kompromisse, die man hier bisher kannte.
„In Guangxi kennt sie jedes Kind. In Deutschland kennt sie fast niemand. Das wird sich ändern."
Cani & Stefano, Monkura 2026Monkura
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